Die Twittergemeinde sendet und empfängt in der Regel ihre Nachrichten (Tweets) in hoher Zahl und Frequenz. Das hat zwangsläufig zur Folge, daß jeder Empfänger viele Tweets bekommt und der einzelne Tweet dadurch in der Chronik schnell „nach unten rutscht“. Er verschwindet aus der Timeline – also aus dem Blickfeld – ohne gelesen zu werden. Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, den einen oder anderen wichtigen Tweet mehrmals in der Woche zu versenden. So hat die Leserschaft die Chance, ihn wirklich zu entdecken.
James Parsons von follows.com hat die Reaktionen seiner Follower einmal genauer beobachtet und statistisch erfaßt. Er rät dazu, einen Tweet mehrfach zu versenden und bei jeder neuen Versendung ggf. ein anderes Foto und einen anderen „Titel/Teaser“ beizufügen. So soll die Wiederholung aufmerksamen Followern nicht allzu offensichtlich werden. Vor allem, wenn es zum Beispiel darum geht, per Tweet einen Blogbeitrag oder andere weiterführende Links zu bewerben, sei es angebracht, den Weg der Wiederholung zu nutzen.
Allerdings unterscheidet Parsons bei diesem Vorgehen auch deutlich bei der Zahl der Follower. Nur wer unter 5.000 zählt, sollte davon Gebrauch machen. Hier reiche es grundsätzlich, wenn nicht mehr als 20 unterschiedliche Tweets pro Woche gesendet werden. Mehr würden kaum beachtet.
Bei Persönlichkeiten mit mehr als 5.000 Followern könne man davon ausgehen, daß es eine Fan-Gemeinde gibt, die Tweets in jedem Fall lesen, da sie darauf „warten“ Infos zu bekommen. Dann würden Wiederholungen natürlich überflüssig und eher von Nachteil sein.
Quelle: follows.com
© Andreas Beer
