Was ist Social-Media ? Ein paar grundlegende Gedanken zum Verständnis

Die Zahl der Social Media Dienstleister steigt ständig, denn immer wieder versuchen neue Unternehmen auf diesem Markt ihr Glück. Im Wesentlichen geht es bei Social Media um den kurzen, schnellen Informationsaustausch via Internet. Auf den bereitgestellten Plattformen können Mitglieder/Nutzer Beiträge untereinander austauschen, kommentieren, bewerten oder auch gemeinschaftlich erstellen. Die meisten Unternehmen, die solche Plattformen bereitstellen, können ihre Dienste allerdings nur finanzieren, indem sie personalisierte Daten über ihre einzelnen Nutzer zu Profilen zusammenstellen und diese an interessierte Unternehmen verkaufen oder deren Werbung schalten.

Brian Solis und JESS3 aktualisieren regelmäßig ihr Conversation Prism. Inzwischen sind sie bei Nummer 6.0 gelandet.

Die Struktur der ganz großen Dienste ist überschaubar und deshalb auch gut zu vergleichen. Besonders auffällig ist, daß viele Anbieter immer wieder versuchen, Ideen anderer zu kopieren und in ihre eigenen Dienste zu integrieren, um damit einen noch größeren Interessenten-Kreis für sich zu gewinnen. Die Social Media Dienste werden deshalb vielfach ähnlicher.

Das Gemeinsame vieler Social Media Dienste besteht darin, daß jeder Nutzer ein Informationsangebot für sich und andere zusammenstellen kann. Das grobe „technische Gerüst“ dafür steht häufig bereits zur Verfügung, sobald man sich bei einem Dienst angemeldet hat. Man braucht dafür meist nur eine E-Mail-Adresse und ein Paßwort und schon steht die Seite, die dann mit Texten Bildern oder Videos gefüllt werden kann. Das können eigene Inhalte sein oder auch Inhalte anderer Teilnehmer, die zum Zweck der weiteren Verbreitung – ähnlich einem Zitat – unter den eigenen Freunden/Followern verbreitet werden. Dieses Kommunikationsprinzip führt zur Bezeichnung „Social Media“.

Wer also Social Media Dienste nutzen möchte um sich, sein Anliegen oder sein Unternehmen bekannter zu machen, sollte versuchen möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, der eigenen Seite zu folgen, diese also zu abonnieren. Sehr wichtig ist dabei zunächst zu ermitteln, welche Social Media Dienste von der eigenen Zielgruppe genutzt werden. Nur so wird das sogenannte „Netzwerken“ von Erfolg gekrönt.

Die wichtigsten Netzwerke in Deutschland sind Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest, Google+ oder auch Snapchat. Je nach Definition, ließen sich auch YouTube oder Nachrichtendienste wie Whatsapp dazu zählen. Natürlich gehört auch ein Blog, das ergänzend zu einer Homepage gepflegt wird, zu den Social Media Angeboten.

© Andreas Beer