Der schnelle Informationsfluß via Social Media und die große Verbreitung unter Bürgerinnen und Bürgern hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe – kurz BBK – auf eine Idee gebracht. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat sich Gedanken darüber gemacht, wie in Fällen von Natur-Katastrophen oder anderen großen Ereignissen Informationen schnell gesammelt und weitergegeben werden können.
Es geht zum Beispiel darum, möglichst schnell freiwillige Helfer an bestimmten Orten zum Einsatz zu bringen, oder auch von Menschen an Ereignisorten Fotos oder Video-Clips zu erhalten, um einen schnellen Überblick über die Gefahrenlage zu bekommen.

Erste Erfahrungen hatte man dazu bereits beim Donau und Elbehochwasser 2013 sammeln können. Hier hatten sich viele ehrenamtliche Helfer via Social Media selbst organisiert. Inzwischen hat das BBK einen eigenen Twitter-Kanal eingerichtet und bei YouTube zahlreiche Video eingestellt, um beim Thema Bevölkerungsschutz mehr Aufklärung zu erreichen.
Besonders interessant für Kommunen und alle im Katastrophenfall beteiligten Organisationen ist ein sechs Seiten umfassendes PDF-Dokument: Die Rahmenempfehlungen für den Einsatz von Social Media im Bevölkerungsschutz. Hier finden sich u.a. konkrete Handlungsempfehlungen und es wird aufgezeigt, wie Kommunikation im Krisenfall via Social Media gut unterstützt werden kann.
Die Rahmenempfehlungen können sie hier herunterladen. Der Download des PDF-Dokuments beginnt sofort.
Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
© Andreas Beer
